„Wegen Mama“ Lara Kraemer (31.10.2025, 18:00 Uhr)
Esther und Christina treffen sich am vierten Todestag ihrer Mutter. Als sie jedoch feststellen, dass keine von ihnen es wagt, eine Flasche Champagner zu öffnen, sind sie gezwungen, ihre schwesterliche Beziehung und die Vorstellung ihrer Mutter von einer starken Frau neu zu verhandeln.
„Because of Mom“ ist eine Geschichte für jede Frau, die sich jemals unzulänglich gefühlt hat, weil sie Angst vor dem Einparken hat!
Biografie der Regisseurin – Lara Kraemer
Lara Kraemer ist eine in Berlin lebende Autorin und Regisseurin.
Sie wurde 1995 geboren, wuchs in einer ländlichen Gegend Deutschlands auf und zog 2014 nach Berlin, um Film & Motion Design (B.A.) an der BTK Berlin zu studieren.
Ihre Arbeit konzentriert sich auf feministische Diskussionen, weibliche Narrative und Körperfragen, oft mit komödiantischen und surrealistischen Elementen.
„Because of mom“ ist ihr neuester unabhängiger Kurzfilm, den sie gemeinsam mit ihrer langjährigen Mitarbeiterin Anne Thoemmes geschrieben hat.
Statement der Regisseurin
Ich habe Angst, Champagnerflaschen zu öffnen. Ich könnte erschrecken, die Flasche fallen lassen und ein Auge verlieren.
Selten fühle ich mich antifeministischer als wenn ich diese Flaschen einem meiner männlichen Freunde reiche und mit einer mädchenhaften, kindlichen Stimme meine Hilflosigkeit betone: „Öffnen, bitte?“
Sicher, ich KÖNNTE sie öffnen, wenn ich müsste. Ich könnte auch lernen, wie man eine Bohrmaschine benutzt. Oder nachts die Motte in meinem Schlafzimmer aufsaugen. Es ist einfach so bequem, diese Dinge nicht tun zu können.
Ist das antifeministisch? Oder ist die Verurteilung der eigenen Schwäche das Ergebnis eines veralteten „Girl Power“-Feminismus, der behauptet, Frauen seien nur dann emanzipiert, wenn sie stark, furchtlos und produktiv sind?
„Because of Mom“ möchte dieser Frage nachgehen und erzählt die Geschichte zweier Schwestern, die auf sehr unterschiedliche Weise mit den feministischen Werten umgehen, die ihnen ihre Mutter vermittelt hat.
Alle Filme
- Svetlana Strelnikova – People Gods and other Creatures
- "Just Live" Aleksandra Hobs
- „We All Go Up“ Adrian Schwarz
- "Metropolis" Fritz Lang/ Guideon Homes
- "Die sind auch einfach schön" Julia Flachmann
- „Klaus Müller" Zach Tolchinsky
- "Bordeaux" Hüseyin Albayrak
- „Wegen Mama“ Lara Kraemer
- "Choice" Valentin Frolov
- "The Universal Temple" Bertrand Normand
- "On Hold" Delia Hess
- "Ostrich Express" Anson Tianchen Zhu
- "Provinz Deguo" Maria Hufenreuter
- "Zeit für Veränderung" Oliver Tomandl
- "Schwanensee" Stella Traub
- "The Rift" Marlin van Soest
- "Our circle in the storm" Ray Jacobs
- "Amusement Park" Egidio Prudenzano
- "2045 Creators" Richard Hollerung
- "Captured" Knut Kuhles
- "Saarvocado" Victor Orozco Ramirez
- "The Beneath" Lisette Vlassak
- "No" Ahmed Alameldeen
- "Brücken Bauen" Filipe Caeiro
- "Zero Gravity" DIEGO STAVITZKI
- "Ice Framers" Afsar Awan
- "Plantasia" Marius Schwingel, Nola Anwar, Janna Häcker
- 'Noch acht Stunden' Marius Schwingel
- "Spiegelberg" Adrian Sagolla
- "Macula" Mariana X. Rivera
- PIX Sophie Linnenbaum
- Die letzten fünf Minuten der Welt. Jürgen Heimüller
- Don’t Cry Hisham Zreiq
- Eine Sekunde der Welt. Anja Struck
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